Die Biomolekulare Therapie

Herz heilt Herz, Niere heilt Niere, Organ heilt Organ

Nicht blockieren, sondern regulieren ist das Mantra der Biomolekularen Organtherapie, die den Menschen in seiner Ganzheit behandelt. Sie nutzt die Selbstheilungskräfte des Körpers, um die Prozesse wieder zu normalisieren, die durch gesundheitliche Störungen aus dem Gleichgewicht geraten sind. Dementsprechend wird regulierend auf einzelne Stoffwechselvorgänge eingewirkt; Selbstheilungsmechanismen werden in Gang gesetzt.

Mit deren Hilfe können aus dem Gleichgewicht geratene Prozesse physiologisch wieder normalisiert werden. Dabei nutzt die Biomolekulare Therapie die natürlichen regulatorisch und metabolisch wirkenden Substanzen, die in unserem Organismus angelegt sind. So werden gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht nur symptomatisch, sondern kausal behandelt.

Hierzu werden vitOrgan-Präparate mit entsprechenden Wirkungen eingesetzt. Grundsätzlich wird der Patient dabei von seiner „Passivität“ befreit und aktiv an seiner Heilung beteiligt. Die Kraft liegt in uns selbst, wir müssen sie nur wecken.

Eine Zelle, die sich den Anforderungen ihrer Umgebung nicht mehr anpassen kann – sei es krankheitsbedingt oder infolge von Alterung – kann ihre maximal vorhandene Stoffwechsel- bzw. Synthesekapazität wieder nutzen, wenn man ihr entsprechende Induktionsstimuli gibt.

Durch diese Stimulation kann man das Fortschreiten einer Erkrankung aufhalten. Mit der Normalisierung und Regulierung einzelner Zellen gesunden das Organ und schließlich der gesamte Organismus. Daraus erschließt sich das Prinzip der Biomolekularen vitOrgan-Therapie: Herz heilt Herz, Niere heilt Niere, Organ heilt Organ.

Weck die Kraft der Zellen

Vor über 60 Jahren entwickelte der Arzt und Forscher Dr. Karl E. Theurer die Biomolekulare vitOrgan-Therapie, eine Weiterentwicklung der zu dieser Zeit erfolgreichen und viel praktizierten Frischzelltherapie nach Niehans.

Theurer war überzeugt davon, dass die Wirkung der Zelltherapie wesentlich auf den molekularen Zellkomponenten beruht und die Zellmembranen mit ihrem allergenen Potenzial für die Wirksamkeit nicht gebraucht werden.

Ein spezielles Extraktionsverfahren bereitete schließlich den Weg zu der hochwirksamen und risikoarmen biomolekularen Therapie, wie wir sie heute kennen. Das Therapiekonzept besteht darin, kranken Organen mit Bestandteilen der entsprechend gesunden Organe zu helfen.

Behandlungsprinzip der Biomolekularen Therapie

Der menschliche Körper besteht aus Billionen von Zellen. Solange diese in ihrem Aufbau, ihrem Stoffwechsel und der Funktion nicht gestört sind, ist der Organismus gesund. Sind die Funktionen der Körperzellen hingegen gestört, kann das zu Krankheiten führen. Werden lediglich die Symptome unterdrückt, kann sich die Grunderkrankung festsetzen und sogar verschlimmern. Um eine nachhaltige Besserung zu erzielen, ist es daher unumgänglich, die Ursache zu beheben.

Die Biomolekulare vitOrgan Therapie bietet hier bewährte Optionen, um helfend einzugreifen. Mit ihrer Unterstützung gelingt es dem Organismus in vielen Fällen seine Mechanismen der Selbstregulation wieder zu aktivieren.

Das Prinzip der Therapie beruht auf der Erkenntnis, dass Krankheiten mit morphologischen und molekularen Zellveränderungen einhergehen. Diese Defekte können durch Zellkomponenten aus gesunden Organen unterschiedlicher Differenzierungsstadien – fötal oder juvenil – ausgeglichen werden.

Die Organe werden in die Lage versetzt, sich selbst zu reparieren, zu regenerieren und ihre Funktion wieder zu erfüllen. Über Regulations- und Regenerationsfaktoren aus gesunden Zellen werden „kranke“ Zellen wieder in die Lage versetzt, ihr vorhandenes genetisches Potenzial abzurufen und sich selbst zu heilen.

Die Stärke der Biomolekularen Therapie liegt darin begründet, dass nicht nur einzelne Faktoren eingesetzt werden, sondern Zellinhaltsstoffe in ihrer Gesamtheit. Die komplizierten Zusammenhänge im menschlichen Organismus und das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Faktoren werden hierdurch berücksichtigt.

Die Biomolekulare Therapie kann mit ihren unterschiedlichen Mono- und Kombinations-präparaten bei vielen organischen Problemen zum Einsatz kommen, Besonders häufig wird sie eingesetzt, bei

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Allergien
  • Hauterkrankungen, wie z.B. Ekzeme
  • Fructose- und/oder Laktoseintoleranz
  • Gastritis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
  • Darmsanierung
  • Arthrose
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Revitalisierung
  • Better Aging

Der Therapieablauf

Nach der Anamnese werden zur Regulation der Organe und des Erkrankungsbildes ca. 10 Injektionstermine vereinbart. Zwei Termine pro Woche zur Injektion der Organpräparate. Diese werden Paravertebral oder in der Schmerzzone subkutan injiziert.

Sollten Sie Fragen zur Biomolekularen Therapie haben, so stehen wir Ihnen bei der equalance Naturheilpraxis in München gerne zur Verfügung.

Literaturempfehlung

  • Theurer Karl E.: Wiederherstellung und Erneuerung als Prinzipien der Organo- und Immunotherapie 1981.
  • Theurer Karl E.: Organo und Immunotherapie auf den Grundlagen der Pathophysiologie, o.J.
  • Theurer Karl E.: Organo- und Immunotherapie -eine rational begruendete wissenschaftlich fundierte Ganzheitsmedizin, 1982
  • Theurer Karl E.: Natürliche Biomodulatoren in der Therapie 1987
  • Theurer Karl E.: Innovative Biotherapie, 1987
  • Theurer Karl E.: Biomimetik als Chance -Ein neues therapeutisches Prinzip, 1980
  • Kraft Helmut: Die Anwendung zytoplasmatischer Substanzen bei Tieren, 1993
  • Borchert Manfred: Praxishandbuch der Inneren Medizin, 2013
  • Borchert Manfred: Kleines orthopaedisches- Handbuch für den täglichen Gebrauch, 2011

Autor: Dr. Andreas Wies, equalance Naturheilpraxis, München 2020.